Private Arbeitsvermittlung

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Private Arbeitsvermittlung

Herzlich Willkommen auf der Website von Timo Bauer zum Thema Private Arbeitsvermittlung.

Die private Arbeitsvermittlung betreibt die gewerbsmäßige Vermittlung Arbeitssuchender an Betriebe und Firmen.

Im Erfolgsfall bekommt der private Arbeitsvermittler von der Firma der er eine Arbeitskraft besorgt hat, und von deren neuem Mitarbeiter, eine Provision für seine Dienste. In manchen Fällen, insbesondere bei Langzeitarbeitslosen, die die Vermittlungsgebühr nicht aus eigener Tasche bezahlen können, bekommen die Arbeitsvermittler einen Vermittlungsgutschein von der Agentur für Arbeit. Auch dieser wird nur im Erfolgsfall ausgezahlt.

Wie funktioniert das nun mit dem Vermittlungsgutschein?

Darauf hat jeder bei der Arbeitsagentur gemeldete Arbeitssuchende Anspruch wenn er mindestens seit 3 Monaten arbeitslos ist und bis zu dem Zeitpunkt der Beantragung noch nicht von der Agentur vermittelt werden konnte.

Der Wert des Vermittlungsgutschein beträgt für gewöhnlich maximal 2000,- Euro, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Dieser Gutschein wird von der Agentur dann eingelöst, wenn es dem privaten Arbeitsvermittler gelingt den Arbeitssuchenden in eine, mindestens 15 Stunden in der Woche umfassende versicherungspflichtige Tätigkeit, zu vermitteln.

Übrigens werden 1000,- Euro des Vermittlungsgutscheins nach einer sechswöchigen Frist an den privaten Arbeitsvermittler ausbezahlt, den Rest gibt es erst nach 6 Monaten wenn der vermittelte Arbeitssuchende immer noch in dem Beschäftigungsverhältnis ist.

Dabei sollten für den Arbeitssuchenden keine zusätzlichen Kosten entstehen, zusätzliche Tätigkeiten wie beispielsweise Bewerbungstraining und ähnliches, dürfen grundsätzlich nicht in Rechnung gestellt werden. Den Gutschein kann man einfach bei dem zuständigen Jobcenter anfordern, indem man dort anruft, persönlich vorbeigeht, oder eine E-Mail schreibt. Der Vermittlungsgutschein muss aber innerhalb von 3 Monaten eingelöst werden, ansonsten ist er ungültig.

Die Zahlung an den Vermittler ist übrigens ausgeschlossen wenn ein Vermittler der Arbeitsagentur mit der Vermittlung beauftragt ist, oder wenn die Einstellung bei einem früheren Arbeitgeber des Kunden, erfolgt.

Nach den neuen Bestimmungen ist nun auch eine Provisionsabrechnung gegenüber dem Arbeitssuchenden möglich, dies muss aber zuvor in einem Vermittlungsvertrag vereinbart worden sein. Außerdem darf die Provision inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer 2000,- Euro nicht übersteigen. In der Regel wird ein solcher Vermittlungsvertrag aber nur dann geschlossen, wenn der Arbeitssuchende keinen Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein hat.

Das Konzept mit den Vermittlungsgutscheinen ist ein Experiment der Agentur für Arbeit und sollte eigentlich Ende 2006 beendet werden, nun hat man sich aber entschlossen das Projekt vorerst weiterlaufen zu lassen bis Ende 2007.

Die Agentur für Arbeit hat darüber hinaus dafür zu sorgen, dass bei der privaten Arbeitsvermittlung alles mit Rechten Dingen zugeht, insgesamt sind die Bestimmungen in den letzten Jahren ziemlich gelockert worden, was zur Folge hat dass im Prinzip jeder den Beruf des privaten Arbeitsvermittlers ausüben darf. Eine Ausbildung zum privaten Arbeitsvermittler gibt es in Deutschland nicht, inzwischen gibt es aber die Möglichkeit in einem dreimonatigen Kurs, sich den Status eines Vermittlungscoaches anzueignen. Somit darf im Erfolgsfall also auch jeder den Vermittlungsgutschein der Agentur für Arbeit entgegen nehmen. Es gibt aber natürlich auch einen Verband den BPV (Bundesverband Personalvermittler) der eine Liste qualifizierter Arbeitsvermittler bereit stellt, an die man sich als Arbeitssuchender wenden kann. Auf der folgenden Webseite kann man nach einem privaten Arbeitsvermittler aus der Nähe suchen, außerdem erhält man eine Vielzahl Informationen darüber, wie das mit der privaten Arbeitsvermittlung genau funktioniert, wie man den Vermittlungsgutschein beantragt und so weiter.

Der Vorteil der privaten Arbeitsvermittlung liegt unter anderem darin dass die Bewerber sehr genau geprüft werden, bevor sie an ein Unternehmen empfohlen werden. So wird sichergestellt, dass der Bewerber genau zum Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle passt.

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